"Blame It On Purest Passion" (2015)
 

Deutlich rabiater ist sie geworden, die zweite Veröffentlichung von Naked Poets, und der Titel „Blame It On Purest Passion“ verspricht nichts, was diese CD nicht halten kann.
Eine Symbiose von erdigen Percussions, sphärisch rauen Gitarren und kreischend gefühlvollen Harps bereitet den Schoß für zwölf Eigenkompositionen der Marke Singer/Songwriter goes progressive. Eine Handvoll moderate Songs unterstreichen ihre Affinität zu Schmerz und Tragödie, die Leidenschaft und Treffsicherheit der profunden Texte umspannen das gesamte Album.
Naked Poets stehen noch immer mit einem halben Bein im Blues, aber der Aufbruch zu neuen rockigen Ufern ist unverkennbar.

 

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Hörproben

1. Shine On
2. The Last Frontier
3. Trinity
4. Flirting With The Wind
5. All My Life
6. On My Mind
7. Joanne
8. Just For Me
9. We Are
10. November Remember September
11. The End Is Silent
12. Back Home 

 

Feedback

"... Die beiden Musiker zeigen sich experimentierfreudig und lassen die Grenzen des herkömmlichen akustischen Songwritings weit hinter sich. Gezielt eingesetzte kreischende Harps und sphärische Gitarren bereichern die Kompositionen und weisen in Richtung Akustik-Prog."

guitarAcoustic 05/2015


Feedback nach dem Wutzdog-Fetsival in Hachborn 2015


"Is Love That Cruel?" (2011)

Tracklist (click for mp3-sample)

1. Delayed
2. No Woman
3. The Mirror Within
4. Rain
5. Another Man
6. Following The Seagulls
7. Give It Up And Go
8. Once
9. Phoenix
10. Hard Way
11. Dead Man
12. Solid Voice

 


 

Naked Poets bringen ihren akustischen Alternative Rhythm & Blues mit facettenreichem Format auf die Bretter. Mit verführerischem Charme und lässiger Selbstverständlichkeit werden Stimmungen und Klangnoten variiert. Erdige, dreckige und elektrisierende Eskapaden führen einen ruchlosen Dialog mit intimen und verhaltenen Titeln.
Klare akustische Gitarren treffen auf Ethno-Percussions und dreckige Blues Harps. Einprägende Hooklines und stimmgewaltige Refrains zweier solider Stimmen umgarnen die Leidenschaft und den Tiefgang der Texte.
Naked Poets wollen mit ihren Texten aufwühlen, sich nicht einer gesellschaftlichen Lethargie ergeben („Solid Voice“, „The Mirror Within“, „Delayed“) und erklären absichtslos ihre Leidenschaft für Leben, Liebe und Laster („Once“, Give It Up And Go“, „No Woman“).
„Is Love That Cruel?“ ist der erste Longplayer der Musiker aus Süddeutschland. Bewusst archaisch produziert, gerät die Puristik der Musik angesichts der perfekten Symbiose von Klarheit und Botschaften in Vergessenheit.
Freiheit und Frust. Staub und Straße. Zwölf Takte. Drei Akkorde: Blut, Blitz und Donner.


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Feedback

"Was die beiden Herren aus dem Main-Tauber-Kreis in der Nähe von Stuttgart auf ihrem Debütalbum mit nur wenigen Instrumenten sowie ihren zwei kernigen Stimmen auf die Reihe bekommen, ist wirklich hörenswert: Mundharmonika, Percussion-Instrumente und diverse Gitarren genügen vollkommen, um ein hübsch-intimes und äußerst lässiges Konglomerat aus Blues, Folk und Ethno-Klängen aufzustellen. Dazu gesellen sich die unterschiedlichen Sangesorgane, die beide höchstens vereint, dass sie offensichtlich jede Menge Staub von der Straße gefressen haben, so rau, wie das daher kommt. Erinnerungen an selige Medicine Head- und Hardin & York-Zeiten in den frühen 1970-ern schleichen sich ein - zwei Mann, eine Vision, eine enge Freundschaft. Mehr benötigt es auch heutzutage nicht, um eine handfest-erdige Scheibe unters Volk zu bringen."

Michael Fuchs-Gamböck
(u.a. eclipsed/GoodTimes)


"Sie wird immer seltener: Gute hausgemachte Musik, frisch aus dem Mund und aus der Hand der Künstler selbst. Unbearbeitet und einfach nur so wie sie gedacht ist! Doch genau das ist es was wir auf dem Album „Is love that cruel“ von der Band Naked Poets hören. Erschienen ist die Platte bereits am 14. Oktober 2011. Naked Poets das sind Sebastian Kral und Uli Schell aus Tauberbischofsheim, und ihren Musikstil nennen sie akustischer Alternative Rhythm & Blues. Unbeirrt und überzeugt schmettern sie einen eigens kreierten Song nach dem anderen. Gitarrensaiten werden professionell gezupft und die raue und klare Stimme von Uli Schell gleicht der von Metallica-Frontmann James Hetfield, während Sebastian Krals eher sanfte Stimme dazu einen passenden Hintergrundgesang liefert.
„The mirror within“ ist das perfekte Stück der Singer-Songwriter-Szene und bringt mit dem lässigen Gitarrensolo irgendwie fast schon mediterranes Flair in die Musik. Temperamentvoll singen die zwei jungen Herren englischsprachige Texte mit Tiefgang. Akustisch geht´s zur Sache, denn wo hier auf die elektrische Gitarre verzichtet wird, verleiht die akustische der Musik ihren eigenen Charme. Einen Charme des guten alten hausgemachten Rhythmus, bei dem man einfach mitschwingt und nichts macht außer zuhören. Und akustisch kann genauso überzeugend sein wie elektrisch, das zeigen die Gitarrensoli wie zum Beispiel im Song „Hard way“. Perkussioninstrumente werden auch gespielt und nicht nur im Stück „No Woman“ hat eine Mundharmonika einen Spezialeinsatz und zeigt was so ein kleines Instrument doch alles kann. Langsam und behutsam fühlt sich der Song „Another man“ wie einige andere auch in die Stimmung des Erinnerns und Festhaltens ein. „Following the seagulls“ ist ein rein akustischer Song ohne Gesang, dafür mit viel Gitarre und Perkussion! Den Möwen mit den Blicken folgend sieht man sich im frühen Herbst am frühen Abend an einem Strand sitzen. „Give it up and go“ bringt dann noch etwas alternativ Jazziges auf die Scheibe.
Alles in allem erinnert dieses Album immer wieder an die Musik im irischen Film „Once“, in dem ein Songwriter versucht die Leute mir seinen selbst geschriebenen Liedern zu erreichen. Nur mit zwei Dingen bewappnet tritt Glen Hansard dem Straßenpublikum entgegen: einer alten kaputten Gitarre und seiner eigenen Stimme die durchdringend und emotionsgeladen ist. Und so folgen auch Uli und Sebastian ihren Emotionen, stecken diese in ihre Musik und produzieren somit feinen hausgemachten und alternativen Rhythm & Blues.
Wer mehr über die Band aus Tauberbischofsheim erfahren möchte, klickt sich durch www.nakedpoets.de oder www.myspace.com/nakedpoetsmusic. Online könnt ihr in die Platte u.a. auf www.regioactive.de/nakedpoets reinhören! Bestellungen sind direkt über die Homepage der Band möglich oder in digitaler Form bei itunes, finetunes und musicload."

Sabine Werner
"cd-bewertungen.de"